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Am 5. September 2026 jährt sich die Unterzeichnung des Pariser Vertrages zum achtzigsten Mal. Die darin akkordierten Bestimmungen zum Schutz der deutschen Volksgruppe in Südtirol haben dieser nicht nur den weiteren Bestand gesichert, sondern zusätzlich auch die Grundlage für autonome Entscheidungen und eine gedeihliche Entwicklung gelegt. Die Schutzbestimmungen wurden im Laufe der Jahre einvernehmlich auch auf die ladinische Volksgruppe erstreckt.
Seit 1946 haben sich die Welt, Europa und Südtirol grundlegend verändert. In den letzten Jahren brachten der Klimawandel, die Digitalisierung und die Migration neue Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob die Minderheitenschutzbestimmungen des Pariser Vertrages und das darauf aufbauende innerstaatliche Schutzregime ausreichen werden, um die betroffenen Volksgruppen auch in Zukunft zu schützen und ihre Weiterentwicklung zu ermöglichen oder ob Änderungen und/oder Anpassungen erforderlich sein werden. Darauf möchte die Tagung eine fundierte Antwort geben.
Hier das Programm der Tagung „80 Jahre Pariser Vertrag – Minderheitenschutz im Lichte neuer Herausforderungen“, die am Montag, dem 7. September 2026, von 9:00 bis 17:30 Uhr im Palais Widmann (Bozen) stattfindet.
Die Teilnahme ist kostenlos. Die Tagung findet mit Simultanübersetzung in den Sprachen Deutsch, Italienisch und Englisch statt. Anmeldung erwünscht bis zum 31.08.2026 unter: Natalie.Azodo@uibk.ac.at
Die Tagung wird von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Regionalgeschichte organisiert.