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Das Triennium 1813-1816 war im Trentino und im deutschsprachigen Tirol von offenen Möglichkeiten und vielen Erwartungen geprägt, gewissermaßen eine Zeit „in der Schwebe“. Im Herbst 1813 ging eine traumatische Periode der permanenten Regierungswechsel, der Aufstände, der Kriege und der kostspieligen Truppendurchmärsche zu Ende. Sie hinterließ eine Reihe offener Fragen: Wie das zukünftige politische Gefüge der ehemaligen Grafschaft Tirol und der Gebiete der Fürstbistümer Trient und Brixen aussehen und ob sie zu einem Kronland zusammengefügt werden sollten, welche bayerischen und italischen Reformen übernommen und welche abgeschafft werden sollten war alles andere als klar absehbar und entschieden. Die Tagung will diese Zeit der Ungewissheit in den Blick nehmen, ihre Wahrnehmung in der Region und ihr Erbe analysieren.