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Nach den Bachelor in Politikwissenschaft und internationale Beziehungen an der Universität von Trient besuchte Lorenzo Vianini den interdisziplinären Masterstudium 'Zeitgeschichte und Medien' der Universität Wien. Er hat seine Diplomarbeit der Südtiroler Erinnerung der Kriegsaktion in Via Rasella in Rom gewidmet, da die Bombe der römischen Gruppi di azione patriottica (Gap) das Polizeiregiment „Bozen“ traf (noch zum Thema: History und Tour und ein Podcast).
Er hat sich an der Universität Urbino mit einem Projekt über die Erinnerungskulturen Südtirols promoviert. Ausgehend von der Analyse lokaler Zeitungen und Zeitschriften, die zwischen 1945 und 1975 erschienen sind, untersucht er die Entwicklung der Erinnerungen der italienischen und deutschen Sprachgruppen, wie sie in den Gedenkfeiern oder Polemiken anlässlich des 4. November und des 25. April zum Ausdruck kommen.
Seit August 2026 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zentrum für Regionalgeschichte.
Sein Hauptinteresse richtet sich auf das 20. Jahrhundert und die Erinnerung an den Ersten und Zweiten Weltkrieg, mit Schwerpunkt auf der Wechselwirkung zwischen der öffentlichen Nutzung von Geschichte, Geschichtsschreibung und sozialem Wandel.
Lebenslauf
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Seit 2026
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Regionalgeschichte, Brixen.
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Seit 2024
Weiterbildung als Archivar - Lehrgang für Archivkunde, Paläographie und Diplomatik der Staatsarchiv Bozen.
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2025-2026
Projektmitarbeiter am Forschungsprojekt „HISTONA - Historisches Namensgut im öffentlichen Raum. Regional-, biografie- und erinnerungsgeschichtliche Forschungen zu Südtiroler Straßen-, Platz- und Gebäudenamen“ des Zentrums für Regionalgeschichte.
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2021-2025
Promotionsstudium in Geisteswissenschaften, Studiengang Zeitgeschichte und Vergleichende Kulturwissenschaften, an der Universität Urbino „Carlo Bo“.
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2021 und 2023-2025
Projektmitarbeiter des Landesmuseums Franzensfeste bei der Gestaltung einer neuen Dauerausstellung zur jüngeren und zeitgenössischen Geschichte Südtirols.
Funktionen & Mitgliedschaften (Auswahl)
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Seit 2026
Mitglied der Società di Studi Trentini di Scienze Storiche.
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Seit 2025
Mitglied des Verwaltungsrats der Fondazione Alexander Langer Stiftung.
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Seit 2023
Mitglied der SISSCO - Società italiana per lo studio della storia contemporanea.
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Seit 2021
Mitglied der Verein „Geschichte und Region/Storia e Regione“.
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Seit 2021
Mitglied der SISCALT - Società Italiana per la storia contemporanea dell'area di lingua tedesca.